Wasserhärte
Physikalisch-chemische und bakteriologische Beurteilung des Trinkwassers in Grindelwald
Das Gemeindegebiet von Grindelwald wird mit Quellwasser versorgt.
Die Quellen und das Leitungsnetz wurden durch die Wasserversorgung im Jahr 2011 nach einem Wasserprobenahmeplan gemäss Qualitätssicherung monatlich bakteriologisch und drei Mal jährlich chemisch untersucht. Die von der Wasserversorgung genommenen und vom Laboratorium Dr. G. Bichsel AG, Interlaken ausgewerteten 21 chemischen Wasserproben vom 26. April 2011, 27. April 2011, 28. Juli 2011 und 24. Oktober 2011 über das ganze Versorgungsgebiet waren einwandfrei. Sämtliche von der Wasserversorgung genommenen und ausgewerteten 106 bakteriologischen Wasserproben ergaben ebenfalls einwandfreies Trinkwasser.
Seit dem 1. Januar 2008 sind die Wasserversorgungen verpflichtet im Rahmen der Selbstkontrolle und der guten Herstellungspraxis das Trinkwasser regelmässig untersuchen zu lassen. Von der Fachstelle für Trinkwasser-Sicherheit wurde ein spezieller Wasserprobenahmeplan erarbeitet. Für das Jahr 2012 sind vom ganzen Versorgungsgebiet ca. 110 bakteriologische, ca. 21 chemische und 1 spezielle Wasseruntersuchung geplant.
Wer sich für Details aus diesen Untersuchungsberichten interessiert, erhält Auskunft auf der Bauverwaltung der Gemeinde (Tel. 033 854 14 44).
Einem Bedürfnis entsprechend publizieren wir nachstehend die Wasserhärten; gültig im Wasserversorgungsgebiet in der Gemeinde Grindelwald.
Für die Bestimmung der Wasserhärte gilt nach Lebensmittelbuch folgende Einteilung:
Französische Härtegrade:
7 bis 14 Grad weich
15 bis 22 Grad mittelhart
22 bis 32 Grad hart
Die Waschmittelhersteller machen folgende Einteilung:
0 bis 15 Grad weich
16 bis 25 Grad mittelhart
über 25 Grad hart
Wasserhärten
| Quelle | Versorgungsgebiet | franz. Härtegrade | Beurteilung |
| Klecki | Mühlebach (Ischzaun und Kirchbühl im Sommer) |
11 | weich |
| Bachhalten | Oberäll-Terrassenweg, Stein-Stutz-Herrschaft (Ischzaun und Kirchbühl im Winter) |
18 | mittel |
| Tuft | Wychel-Tuffbach-Weid, Spillstatt-Bahnhof, Endweg-Grundgebiet | 26 | hart |
| Tuft / Bachhalten / Klecki (Mischwasser vom Bodmireservoir) |
Dorfgebiet östlich Bahnhof und Mettenberg | 24 | hart |
| Schattenhalb / Gmeinmaad | Wärgistal (ohne Stutz, Trogen) | 18 | mittel |
| Schattenhalb / Tuft (Mischwasser) |
Trogen, Grund | 25 | hart |
| Wagisbach | Bachsbort, Vogelstein, Schwendi, Schluecht | 20 | mittel |
| Stadelweidli | Burglauenen | 16 | mittel |
| Anggistalden | Anggistalden | 12 | weich |
| Gmeinmaad | Genossenschaftsversorgung hinter Itramen | 23 | hart |
| Brunnenstutz | Itramen | 13 | weich |
Die Wasserhärten können je nach Jahreszeit (Quellschüttung) leicht variieren (plus/minus 2 französische Härtegrade).
Weiches Wasser braucht weniger seifenhaltiges Waschmittel; hartes mehr. Wir empfehlen allen Haushalten, den Gastwirtschaftsbetrieben und Wäschereien die Aufschriften auf den Packungen zu beachten.
Sie helfen dabei wesentlich mit, die Abwasserreinigung zu erleichtern und unsere Gewässer und Seen vor Ueberdüngung zu bewahren.